Bilder der Fotobox unter Bilder - Fotobox 2017

2019 - DJK Familiensitzung

DJK-Familie feiert zweimal echte Biddessemer Fastnacht - Alle Bilder & Video der DJK-Sitzungen

An zwei Abenden ausverkauft - da bebte in der altehrwürdigen Büdesheimer Turnhalle erneut der Boden, als Sitzungspräsident Uwe Schmitt, gefolgt vom Elferrat und begleitet von der Garde der Prinzessin aus Mainz die DJK-Saalfastnacht 2019 eröffnete. Es folgten fünfeinhalb Stunden Spektakel, welches lachmuskelbelastender und gefühlvoller nicht hätte werden können.

Die Demokratie wehrt sich gegen Rechts, Schülerinnen und Schüler demonstrieren für eine bessere Klimapolitik, in Büdesheim schließen zwei heißgeliebte gesellige-kulinarische Institutionen. Über die Menge an Unsinn, die in diesem Moment auf der Welt passiert, kann man wohl gar nicht genug Witze machen. Das unterstrich auch der diesjährige Protokollant Heinz-Jürgen Rothe vom TuS in geschliffenem Versmaß. Verrückte Geschichten hörte man von Hans Paul Lorenz in seinem Bericht über seinen  tänzerischen Werdegang zum Reiseleiter auf einem Traumschiff auf dem Rhein zusammen mit seiner scharfen Mambo Kerstin Dahlmann.

Mit dabei waren auch wieder Stefan Bastiné und Habed Alrach-man-Alhasan. Zwei bekannte Büdesheimer Bube – wobei der Pfiffigere der beiden dem anderen Narrenkappe und Hose geklaut hatte und erstmals alleine in der Bütt geflüchtet war und den anderen nach Dromersheim abschieben wollte. Ein Vortrag, bei dem auch Landrätin Schäfer mit Rat und Fachwissen weiterhelfen konnte.

 Die Brüder Patrick und Jannis Dahlmann plauderten über das Biddesemmer Kneipenleben und über die Schwierigkeit, das „Moddo von de Mudder“ erfüllen zu können: „Fahr net fort, sauft im Ort!“. Mit einem rührenden Lied über die kleine, aber leider geschlossene Kneipe brachten sie den Saal und die beiden anwesenden ehemaligen Wirtinnen zum Lachen und zu Taschentüchern.  Einfach mal weg hier wollte das Duo Irma Macholl-Schmitt und Norbert Lorenz – egal wohin. Doch auch als ihre Urlaubsplanung auch diesmal nicht geklappt hat, blieben sie ihrem Motto „Alles Egal“ treu und rappten sich in stattdessen vielbejubelt vom Büdesheimer Publikum  in eine Auszeit. Der bügelnde Klaus Brandt und Jocco Berndt betonten mit vollem Körpereinsatz, dass keine Frau so schön ist wie die Freiheit.

 

Musikalisch untermalt wurde die SItzung vorallem durch den langjährigen Klassiker Erik & Co. und die Endebachlerchen Stefan Wienand und Matthias Krolla, die sich verantwortungsbewusst als neue Kreppelbäcker von Büdesheim um den Fortbestand der „knusprigsten Krebbel von Büdesheim“ kümmern wollen.

 

Dass sich die DJK keine Sorgen um ihren Nachwuchs machen muss, zeigte sich im Auftritt der talentierten Entenbachküken Charlotte Bauer, Anna Weis sowie Emma, Jakob und Louisa Riffel und der Nachwuchsredner Joshua Jung und David Schreiner, die als junge  Biddesimmer Bube von der Kindersitzung erstmals auf die große Bühne aufgestiegen waren und über ihre großen Pläne („ Heut trinke mir de erste Woi“) sprachen und sangen.

 

Dass Narren nicht nur „babbele“ und „trinke“ können müssen, zeigten die schillernden Tänze der sechs Tanzgruppen: Die jüngsten Mitstreitern, die „Tanzmäuse“ (Leitung: Anette Honrath, Alexandra Müller) schafften gleich zu Anfang den Sprung in die traumhafte Welt Afrikas, gefolgt von der Juniorengarde (Florentina Pfeil, Sibylle Engelhart) und der Garde (Laura Bernd, Alina Hanss), dem Stolz der weiß-grünen Narren. Magisch wurde es mit dem Auftritt von „Tabuu“ (Alexia und Alina Hanss), die die Geschichte des Zauberers Harry Potter zauberhaft vertanzten, bevor die Hippies von Firmimaskin (Sarah Künnecke) die Bühne zu einem Woodstock-Konzert machten. Zum Schluss brachte das „Männerballett“ (Kristi Schönhoff) aka der Klub der alten Säcke - mit mehr Sex-Appeal als beim Namen vermutet - den Saal zum Beben.Tolle Fastnacht vor Ort – mit eigenen Akteuren – so wird auch in 2020 mal wieder die DJK-Narrhalla rucki-zucki ausverkauft sein.