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Vereinsspezifisches Wiedereinstiegskonzept

Organisationshilfe der DJK Bingen-Büdesheim

 

Dies ist die Arbeitshilfe für die Übungsleiter der DJK Bingen-Büdesheim für die Organisation von Bewegungs- und Sportangeboten für den Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben nach Öffnung der Sporträume in der Zeit der Corona-Pandemie.

  1. Vereinsspezifisches Wiedereinstiegskonzept
  2. Hygienekonzept
  3. Konzeption der Trainingsgruppen
  • Informationspolitik innerhalb des Vereins
  1. Kontrolle der Umsetzung aller Vorgaben
  2. Organisationshinweise für Trainingsstunden
  3. Stufe 1 - Trainingsstunde im Freien
  4. [Stufe 2 - Trainingsstunde in der Halle]
  5. Checklisten – alles auf einen Blick
  6. Teilnehmer Meldebogen

 Hinweise:

Im vorliegenden Dokument wird einheitlich von Übungsleiter*in / Übungsleiter*innen gesprochen. Diese

Bezeichnung umfasst alle Personen, die Übungs- und Trainingsstunden leiten (Trainer*innen, Übungsleiter*

innen, Gruppenhelfer*innen etc.).

Einleitung

Mit dieser Arbeitshilfe möchten die DJK Bingen-Büdesheim Trainer und Übungsleiter unterstützen, wieder schrittweise in den organsierten Sport einzusteigen. Das Dokument bietet dabei eine Orientierung, aber es ist unabdingbar, dass die Verantwortlichen und Übungsleiter*in jedes Training an die jeweils geltenden behördlichen Vorgaben und die örtlichen Gegebenheiten anpassen müssen.

Die Öffnung des Sportangebots wird hier in zwei Stufen skizziert:

  • Stufe 1 meint die Organisation des Vereinssports, sobald Sport im Freien und auf sowie in Sportanlagen wieder möglich ist. Hier kann es auch seitens des Verein erste Angebote geben, wenn es die örtlichen Voraussetzungen zulassen und der Verein einen Teil des Angebots nach draußen verlegen kann
  • Stufe 2 beschreibt einen ersten Schritt der Öffnung des Hallensports. Dieser wird noch nicht in gewohntem Umfang und mit denselben Inhalten wie in Zeiten vor der Corona-Pandemie stattfinden können, dennoch kann ein Sportangebot in veränderter Organisationsform und mit inhaltlichen Anpassungen ermöglicht werden.

Der vorliegenden Organisationshilfe liegen folgende Dokumente zu Grunde, deren Vorgaben strikt einzuhalten sind:

  • Die zehn Leitplanken des DOSB
  • Spezielle Handlungsanweisungen der Fachverbände sowie Weisungen der kommunalen Träger der Sportanlagen (Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Stadtverwaltung Bingen)

Alle Empfehlungen und Hinweise, die hier aufgeführt werden, unterliegen folgenden Grundvoraussetzungen:

  • Geltende Hygiene- und Abstandsregeln (zehn Leitplanken des DOSB, behördliche Verordnungen) sind jederzeit einzuhalten.
  • Regelmäßige Desinfektion von benutzten Turn- und Sportgeräten, Kleingeräten, Bällen, Ablageflächen, Musikanlagen, Hilfsmitteln, etc. mit geeigneten Desinfektionsmitteln (mind. 61% Alkoholgehalt).
  • Regelmäßige und gründliche Reinigung und Desinfektion sämtlicher Räumlichkeiten, Türklinken und Griffen, Lichtschalter, Treppengeländer, etc.
  • Es dürfen nur Personen der jeweiligen Trainingsgruppen anwesend sein (keine Begleitpersonen, keine Eltern, keine Zuschauer).
  • Jede*r Teilnehmende erhält einen zugewiesenen Bereich für die Ablage des persönlichen Equipments sowie für den Aufenthalt während Pausenzeiten.
  • Ein Geräteauf- und -abbau ist zu organisieren und mit möglichst wenigen Personen vorzunehmen, um dabei die Abstandsregeln einzuhalten.

Mit nachstehenden Hinweisen soll es unter Berücksichtigung der zehn Leitplanken des DOSB und der sportbereichsspezifischen Handlungshinweisen/Übergangsregeln ermöglicht werden, ein spezifisches Konzept zur Ermöglichung von Vereinstraining zu schaffen.

Im nächsten Schritt werden Beispiele für die Organisation von Trainingsstunden der Stufe 1 (im Freien) und der Stufe 2 (Halle) aufgezeigt.

Die Checkliste am Ende dieses Dokuments ermöglicht jederzeit einen schnellen Überblick über die erforderlichen Handlungsschritte – in Vorbereitung des Konzepts und während des wieder begonnenen Sportangebots.

Der Vereinsvorstand gibt vor der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ein vereinsspezifisches Wiedereinstiegskonzept, das folgende Punkte umfasst:

  1. Hygienekonzept
  2. Konzeption der Trainingsgruppen

III. Informationspolitik innerhalb des Vereins

  1. Kontrolle der Umsetzung aller Vorgaben


 

  1. Vereinsspezifisches Wiedereinstiegskonzept
  2. Hygienekonzept

Die allgemeinen Hygiene- und die geltenden Abstandsregeln sind jederzeit einzuhalten. Der Verein stellt Hygieneartikel für die Sportler zur Verfügung; der Träger der Sportanlagen ist für die Reinigung verantwortlich

  1. Hygieneartikel bereitstellen
  • Hand-Desinfektionsmittel (mind. 61% Alkoholgehalt)
  • Einmal-Papierhandtücher
  • Desinfektionsmittel (mind. 61% Alkoholgehalt) für Gegenstände, Sportgeräte, Ablageflächen etc.
  1. Regelmäßige Desinfektion der Hände und ggf. Füße
  • Beim Zutritt auf das Sportgelände
  • Nach dem Toilettengang
  • in der Pause
  • Bei Barfußtraining sind auch die Füße zu desinfizieren.
  1. Regelmäßige Desinfektion (vor/nach jeder Trainingsgruppe)
  • Sportgeräte (Matten etc.)
  • Ablageflächen
  • Türgriffe, Handläufe, etc.
  1. Toiletten
  • Falls Sportanlagen durch den Träger geöffnet sind bleiben auch die Toiletten geöffnet und werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert.
  1. Umkleiden und Duschräume
  • Bis der normale Trainingsbetrieb wiederhergestellt ist, bleiben Umkleiden und Duschräume geschlossen.
  • Die Trainierenden kommen bereits in Sportkleidung zum Sportgelände.
  1. Laufwege
  • Falls es die örtlichen Gegebenheiten zulassen (Freigelände und Sporthalle), sollen zum Betreten und Verlassen des Sportgeländes verschiedene Ein- und Ausgänge benutzt werden.
  • Ein- und Ausgänge sind ggf. durch Pfeile und Schilder zu kennzeichnen.
  1. Gruppenwechsel

Die verschiedenen Trainingsgruppen sollten sich nicht begegnen:

  • Ausreichend Zeit zwischen den Trainingsgruppen einplanen.
  • Der/die Übungsleiter*in hat vorab dafür zu sorgen, dass die Sporttreibenden nicht gemeinsam, sondern mit Abstand das Sportgelände betreten.
  • Sollte das Sportgelände noch geschlossen sein, so haben die Wartenden auf die Abstandsregel zu achten.
  • Bringende bzw. abholende Eltern müssen ebenfalls Abstand untereinander wahren.
  • Die Aufsichtspflicht von Minderjährigen muss dabei jederzeit gewährleistet bleiben.
  • Auf zügiges Verlassen des Trainingsgeländes hinweisen.
  • Die folgende Trainingsgruppe darf das Sportgelände erst betreten, wenn die vorhergehende Trainingsgruppe das Gelände vollständig verlassen hat.
  • Gemeinsames Treffen und Austausch sowie Verzehr von Speisen und Getränken im Vorfeld oder Nachgang sind untersagt.
  • Die Zeit zum Desinfizieren nutzen.
  1. Abstand halten
  • Der jeweils gesetzlich vorgegebene Mindestabstand (derzeit 1,5 m) ist immer einzuhalten, sowohl beim Betreten als auch Verlassen des Sportgeländes. Da bei körperlicher Aktivität wesentlich mehr Luft und diese weitreichender in den Raum hinein ventiliert wird, sind während des Trainings grundsätzlich 2,00 m Abstand zu allen anderen Personen einzuhalten; bei Indoortrainings wird ein größerer Abstand von 2,00 bis 4,00 m empfohlen.
  • sind Markierungen als Orientierung anzubringen (z.B. Klebestreifen, Pylonen).
  • In den Pausen ist der Abstand ebenfalls einzuhalten.
  • Die Ablage des Equipments inkl. Trinkflaschen erfolgt in einer pro Person ausgewiesenen „Zone“, diese Bereiche können z.B. mit einem Hula-Hoop-Reifen, einem Springseil o.ä. markiert werden.
  • beim Kommen und Gehen ist Nasen-Mundschutz zu tragen.
  1. Eigenes Equipment der Sporttreibenden (was kann mitgebracht werden)
  • Yoga/ Gymnastik-Matte oder Handtuch (zur Unterlage)
  • Spiel- und Handgeräte
  • Trainingsmaterialien (z.B. Theraband, Hantel)

 

  1. Konzeption der Trainingsgruppen

Die Gestaltung und Organisation der Übungsstunden ist immer von den örtlichen Gegebenheiten abhängig (Größe der Halle, Lüftungsmöglichkeiten, Zugangsmöglichkeiten, Verfügbarkeit Außengelände, Wetterbedingungen etc.). Daher muss in jedem Fall in den Vereinsvorständen abteilungs- und sportartenübergreifend ein neuer Stundenplan erstellt werden, um die Abläufe der einzelnen Trainingsgruppen zu koordinieren.

  1. Größe
  • Grundsätzlich: Starke Verkleinerung der Gruppengröße vornehmen, um Infektionsketten so niedrig wie möglich zu halten.
  • Beachtung der behördlichen Vorgaben (wie viele Personen dürfen außerhalb des eigenen Hausstands zusammen sein?) und der jeweiligen sportbereichsspezifischen Übergangsregeln sowie der örtlichen Gegebenheiten zur Einteilung der Gruppengröße.
  • Es wird darüber hinaus zusätzlich je nach Sportstätte empfohlen, pro 20 bis 40 qm nicht mehr als eine Person zuzulassen, um die Abstandsregel einzuhalten.
  1. Einteilung
  • Bildung der Trainingsgruppen einer Sportart / eines Sportangebots losgelöst von den ursprünglichen Einteilungen (z.B. Personen, die im gleichen Haushalt leben (z.B. Geschwister), sollten bevorzugt miteinander trainieren).
  • Feste Trainingsgruppen bilden, die auch in den kommenden Wochen beibehalten werden.
  • Eine Durchmischung von Sporttreibenden und Übungsleiter*innen ist zu vermeiden.
  • Eine Übungsleitung/Trainer*in betreut regelmäßig nicht mehr als fünf feste Übungs- /Trainingsgruppen.
  1. Personenkreis
  • Es dürfen ausschließlich die Übungsleiter*innen/Trainer*innen sowie die Teilnehmenden anwesend sein (keine Eltern, keine Zuschauenden).
  • Die Teilnahme von Risikogruppen (gemäß Definition des Robert Koch-Institutes) am Sportbetrieb sollte mit Sorgfalt abgewogen werden (betrifft Übungsleiter*innen und Teilnehmende). Risikogruppen können durch Anbieter jedoch nicht immer – zumindest nicht pauschal – identifiziert werden. Es sind grundsätzlich alle Personen besonders zu schützen.
  1. Anwesenheitsliste
  • In jeder Trainingsstunde ist eine Anwesenheitsliste (Angaben: Datum, Ort sowie ÜL/TN-Name, Anschrift, Telefon) durch den/die Übungsleiter*in zu führen, damit bei einer möglichen Infektion eines Sporttreibenden oder eines*r Übungsleiter*in die Infektionskette zurückverfolgt werden kann.
  • Die Anwesenheitslisten sollten an einem festgelegten Ort gesammelt werden (beim Übungsleiter*in), eine zentrale Ansprechperson sollte benannt werden (Vereinsvorstand).
  • Zu ergreifende Maßnahmen beim Corona-Verdachtsfall siehe Anlage „RKI Maßnahmen Corona Verdachtsfall Infografik“ am Ende dieses Dokuments.
  1. Gesundheitsprüfung
  • Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Nur gesunde und symptomfreie Sporttreibende nehmen am Training teil. Andernfalls ist eine Teilnahme nicht möglich.
  • Personen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, dürfen frühestens nach 14 Tagen und mit ärztlichem Attest wieder am Training teilnehmen. Der/die Übungsleiter*in hat dies vor jedem Training abzufragen.
  1. Fahrgemeinschaften
  • Fahrgemeinschaften sollten vorerst ausgesetzt werden, um auch hier das Risiko einer Infektion zu minimieren.
  1. Erste-Hilfe
  • Der Erste-Hilfe-Koffer sollte vorab kontrolliert und anschließend mit an den Trainingsort genommen werden.
  • Bei gesundheitlichen Notfällen ist Erste-Hilfe zu leisten.
  • Informationen zu Erste-Hilfe in Corona-Zeiten finden sich z. B. auf der Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes (www.drk.de).

III. Informationspolitik innerhalb des Vereins

Es muss vor Aufnahme des Sportbetriebs sichergestellt sein, dass die Informationen alle Beteiligten erreichen:

  1. Information aller Abteilungs- und Übungsleiter*innen

Der Vorstand informiert alle Übungsleiter*innen über die Vereinskonzeption zur Wiederaufnahme des Vereinssports. Die Übungsleiter*innen bestätigen den Erhalt.

  1. Information der Sporttreibenden

Alle Sporttreibenden bzw. bei Minderjährigen deren Eltern sind von ihren Übungsleiter*innen über die neuen Trainingsbedingungen, die Leitplanken des DOSB und die vereinsspezifischen Regeln zu informieren. Dies muss vor Aufnahme des Trainingsbetriebs geschehen.

  1. Mögliche Kommunikationskanäle
    • Schriftliche Information per E-Mail oder Brief
    • Homepage des Vereins
    • Videokonferenz
    • Vereinsmagazin

 

  1. Kontrolle der Umsetzung aller Vorgaben

Es ist unerlässlich, dass der Vereinsvorstand die Vorgaben und deren Umsetzung kontrolliert:

  • Regelmäßiger Austausch mit den Übungsleitenden
  • Regelmäßige Kontrolle der vorhandenen Hygieneartikel
  • Sollte festgestellt werden, dass einige Punkte nicht umsetzbar oder zu verändern sind, muss ggf. in der Planung nachjustiert werden.
  1. Organisationshinweise für Trainingsstunden

Stufe 1 - Trainingsstunde im Freien

Derzeit ist ein Training im Freien auf dem Vereinsgelände, in öffentlichen Parks und anderen Freiflächen grundsätzlich zu bevorzugen. Welche Inhalte hier pro Sportart/ Sportangebot umgesetzt werden können müssen die Übungsleiter*in vor jedem Training überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

  • Ist für das Athletiktraining ein Aufbau von kleineren Sport- und Spielgeräten geplant, so muss der Aufbau für jedes Training koordiniert und organisiert Dieser sollte mit möglichst wenigen Personen vorgenommen werden.
  • Wichtig ist, dass der/die Übungsleiter*in klare Anweisungen an die Sporttreibenden gibt, damit die Aufgabenverteilung verständlich ist.
  • Bei kleinen Aufbauten oder Kraftzirkeln ist es eventuell möglich, dass der Aufbau bereits vor Beginn des Trainings vom jeweiligen Übungsleiter*in allein durchgeführt wird.
  • Das Training kann z. B. mittels eines Stationstrainings durchgeführt werden. Hier können die Abstandsregeln durch den gleichzeitigen Wechsel gut umgesetzt werden. Pro Station befindet sich immer ein Sporttreibender.
  • Findet das Training an einer Stelle statt, so hat jeder Sportreibende eine eigene zugewiesene Matte, die zuvor an Ort und Stelle gelegt wird, damit die Abstandsregel eingehalten werden kann.
  • Generell sollten nur Übungen ausgewählt werden, die ohne die Hilfestellung eines*r Übungsleiter*in durchgeführt werden können.
  • Partnerübungen sind nicht erlaubt.
  • Anstelle von Korrekturen über taktile Reize andere Rückmeldemöglichkeiten nutzen (verbal)
  • Warteschlangen vor Stationen sind unbedingt zu vermeiden. Daher ausreichend Stationen (für jeden Sporttreibenden eine eigene Station) und mit ausreichend Abstand gemäß der 2m-Abstandsregel aufbauen.
  • Ebenso muss auch der Abbau der Geräte koordiniert werden.
  • Möglicherweise kann auch eine Übernahme der Trainingsmaterialien und -geräte durch eine nachfolgende Gruppe organisiert werden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass eine ausreichende Desinfektion vorgenommen wird und auch die Trainingsgruppen keinen Kontakt miteinander haben.
  • In gemeinsamen Pausen ist darauf zu achten, dass die Abstandsregel eingehalten wird (Alle bleiben im zugewiesenen, eigenen Bereich).

Stufe 2 - Trainingsstunde in der Halle

  • Bei Hallentraining ist die Sporthalle vorab möglichst intensiv durchzulüften.
  • Der Aufbau der Turn- und Sportgeräte muss in jedem Training koordiniert und organisiert Dieser sollte mit möglichst wenigen Personen vorgenommen werden.
  • Die Abstandsregeln von mindestens zwei Metern sind einzuhalten und es ist ein Nasen- Mundschutz zu tragen. Ausnahmen sind in den einzelnen Sportangeboten beschrieben.
  • Wichtig ist, dass der/die Übungsleiter*in klare Anweisungen an die Sporttreibenden gibt, damit die Aufgabenverteilung verständlich ist.
  • Bei kleinen Aufbauten oder Kraftzirkeln ist es eventuell möglich, dass der Aufbau bereits vor Beginn des Trainings vom jeweiligen Übungsleiter*in allein durchgeführt wird.
  • Da in der Halle nun auch erweiterte Trainingsmöglichkeiten bestehen, ist der Trainingsplan so anzupassen, dass die Abstandsregel am Gerät eingehalten werden kann.
  • Parallel kann ein Athletiktraining (z.B. in Form von weiteren Stationen) durchgeführt werden, sodass es zu keinen Warteschlangen kommt.
  • Da vorerst keine Hilfestellung erlaubt ist (aufgrund der Abstandsregel), sollten daher im Training nur sicher beherrschte und/oder moderate Elemente geübt werden.
  • Nach jedem Geräte- oder auch Stationswechsel sind auch hier die Oberflächen und Geräte zu reinigen und zu desinfizieren, bevor der nächste Sporttreibende an das Gerät geht.
  • Generell sind die Trainingsformen und -inhalte in der Halle so zu wählen, dass die Distanz gewahrt und Körperkontakte vermieden werden können.
  1. Checklisten – alles auf einen Blick

Abteilungsleiter

  • Kontaktaufnahme der ÜL mit den Trainierenden bzw. Erziehungsberechtigen
  • Erklären der aktuellen Regeln im Verein.
  • Erfragen der häuslichen Situation, um Trainingsgruppen entsprechend einzuteilen.

ÜL

  • Einteilung der einzelnen Trainingsgruppen durch die jeweiligen ÜL:
  • Gruppengröße verkleinern gemäß Handlungsempfehlungen und behördlichen Vorgaben.
  • Festlegen max. Anzahl von 5 festen Trainings-/Übungsgruppen pro Übungsleitung/Trainer*in
  • Feste Trainingsgruppen, keine Durchmischung der Sporttreibenden/Übungsleiter*in
  • Hausgemeinschaften (z.B. Geschwister) sollten bevorzugt in der gleichen Gruppe trainieren.
  • Anwesenheitsliste der einzelnen Trainingsgruppen vorbereiten.
  • Erste-Hilfe-Koffer kontrollieren.
  • Kleben von Abstandsstreifen oder Markieren von 2 m Abständen z.B. mit Hilfe von Pylonen

 

Risiken in allen Bereichen minimieren

Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Kla-ren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht wer-den

 

VOR JEDEM TRAINING

 

Maßnahmen

Erledigt

ü  Abfrage der Athlet*innen nach Gesundheit -  
(Nur gesunde und symptomfreie Sporttreibende nehmen am Training teil. Personen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, dürfen frühestens nach 14 Tagen und mit ärztlichem Zeugnis wieder am Training teilnehmen.)

 

ü  Konzeption eines an die vereinsspezifischen „Corona-Regeln“ angepassten Trainings!

 

ü  Gerätebedarf planen

 

ü  Geräteaufbau planen und ggf. mit Helfern koordinieren

 

ü  Kontaktaufnahme mit den Sporttreibenden

 

ü  Evtl. Mitbringen von eigenen Trainingsmaterialien

 

ü  Eigenes Desinfektionsmittel

 

ü  Handtuch

 

ü  Eigene Geräte (wie z.B. Theraband, Ball)

 

ü  Trinkflasche

 

 

VOR ORT

 

Maßnahmen

Erledigt

ü  Indoor-Training: Alle Türen in der Halle öffnen und gut durchlüften. Türen nach Möglichkeit geöffnet lassen

 

ü  Erste-Hilfe-Koffer ggf. mit ins Freie nehmen

 

ü  Nur die am Trainingsbetrieb erforderlichen Personen (keine Eltern) betreten das Sportgelände

ü  Achtung: Aufsichtspflicht für Kinder und Jugendliche muss gewährleistet werden

 

ü  Jeder Sportreibende erhält einen zugewiesenen Bereich für die Ablage des eigenen Equipments sowie für den Aufenthalt während der Pausenzeiten

 

ü  Anwesenheit der Sporttreibenden durch den ÜL kontrollieren

 

ü  Sporttauglichkeit und Gesundheit der Sporttreibenden abfragen (Teilnahme von Risikogruppen am Sportbetrieb mit Sorgfalt abwägen)

 

ü  Sporttreibende auf allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln hinweisen

 

ü  Nach Wechsel des Gerätes bzw. der Station: Desinfektion von benutzten Sportgeräten

 

ü  Keine Partnerübungen

 

ü  Nur Übungen ohne Hilfestellung eines ÜL

 

ü  Ggf. ist beim Kommen und Gehen der Sporttreibenden ein Nasen-Mundschutz zu tragen

 

 

NACH JEDER TRAININGSEINHEIT

Maßnahmen

Erledigt

ü  Regelmäßige und gründliche Reinigung sämtlicher Räumlichkeiten und Desinfektion mit einem Desinfektionsmittel mit mind. 61% Alkoholgehalt von Türklinken und Griffen, Lichtschalter, Treppengeländer etc

 

ü  Desinfektion mit einem Desinfektionsmittel mit mind. 61% Alkoholgehalt von benutzten Turn- und Sportgeräten, Kleingeräten, Bällen, Ablageflächen, Musikanlagen, Hilfsmitteln etc

 

ü  Der ÜL hat die Sporttreibenden auf ein zügiges Verlassen des Sportgeländes hinzuweisen

 

ü  Lüften der Halle mind. vor/nach jeder Übungs-/Trainingsgruppe

 

ü  Regelmäßige Kontrolle der Verfügbarkeit der Hygieneartikel

 


 


Erhebung personenbezogener Daten

Name

Vorname

Geburtsdatum

Adresse

Telefon

Email

Abteilung/Gruppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Personenbezogene Daten werden nach den Datenschutzrichtlinien der DJK Bingen-Büdesheim (Satzung, Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten) geschützt.