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2019 Flaggenhissung & Verleihung Ehrenorden an Kerstin Fetz-Huyer

Die Fahnen der elf Korporationen wehen wieder unterhalb der Burg Klopp und signalisieren weithin sichtbar, dass nun die heiße Phase der fünften Jahreszeit begonnen hat. Am ersten Januar 2019 in Bingen am Rhein: In den Straßen der Innenstadt tönt aus vielen Kehlen „Helau!“ und das Blasorchester Oberes Mittelrheintal (BOOM) intoniert dazu das unverkennbare musikalische Potpourri der fünften Jahreszeit – und die vierfarbbunte Flagge - weithin sichtbar und mit Stolz von fünf DJK-Gardemädchen getragen – stellt die neuen Herrschaftsverhältnisse in Bingen klar !

Und wie in jedem Jahr machen sich die Narren einen Spaß daraus, die paar Meter an der Fahnenstange zu einem kleinen Wettrennen auszugestalten. In diesem Jahr hatte der Kempter KCC knapp die Nase respektive die Flagge vor der DJK vorn (im Fotofinish). Bei der närrischen Prozession durch die Stadtstraßen folgten die DJK Elferräte dem Zug der Binger Verein mit traditionellem Halt am Heilig-Geist-Hospital. Gruber-Sitzungspräsident Klaus-Dieter (Männie) Heil richtete dann auf dem Neff-Platz das Wort an die Narrenschar und befand sich bereits auch auf fastnachtlicher Betriebstemperatur. Bei Nieselwetter drängte es die Narrenschar dann aber zügig zum Kulturzentrum, wo der Oberbürgermeister die Stadtorden an verdiente Narren verlieh. Von den Karnevalern der DJK nominiert für den ‘19er Orden wurde Frau Kerstin Fetz-Huyer. Kerstin Fetz-Huyer ist seit 1983 Mitglied der DJK Karnevalabteilung. Sie wirkte in verschiedenen Tanzgruppen mit und ist zusammen mit Ihrem Mann Mathias ein Aktivposten der Abteilung und des gesamten Vereins. Das Engagement für die DJK hat in der Familie Fetz eine lange Tradition. Schon Kerstins Eltern waren eng mit der grün-weißen Tradition im Handball-, Tischtennis-, Gymnastik- und Karnevalbereich verbunden. Vater Karl-Heinz, als Wiedergründer nach dem Verbot durch die nationalsozialistischen Machthaber, im Tischtennis- und Handballbereich aktiv; Mutter Uschi langjährige Leiterin der Gymnastikabteilung. Und: beide Elternteile erklärten sich bereit ein Aufgabe zu erfüllen, um die sie niemand beneidet, der sich schon einmal mit der Kartenverteilung für Fastnachtssitzungen beschäftigt hat. Alle sitzen gerne vorne (aber nicht zu weit vorne !), jeder hat seine Karten früher als der Andere bestellt und alle haben immer den schlechten Platz bekommen, an dem man nichts sieht oder der ein zu lautes Umfeld hat. Kurz: ein Job, für den Aspiranten nur äußerst dünn gesät sind. Genau diese Aufgabe hat Kerstin Fetz-Huyer von Ihren Eltern vor einigen Jahren einfach klaglos, und ohne dass es jemand irgendwie bemerkt hätte, übernommen. Mit einer wirklich engelsgleichen Geduld verarbeitet sie die Kartenbestellungen, notiert Sonderwünsche, die sie auch zu erfüllen sucht, kämpft mit verspäteten Ehrengästen und Menschen, die einfach am Sitzungsabend ohne Karten und Platz dastehen. Immer findet sie eine Lösung. Kerstin dreht seit vielen Jahren im Vorfeld und in der Vorbereitung unserer Sitzungen ein ganz großes Rad. Dazu gehört auch die Mitarbeit bei der Gestaltung der Kostüme für die verschiedenen Tanzgruppen sowie bei allen anderen Arbeiten ind er Abteilung und im Verein. Ohne ihr Engagement, ihre Routine und ihre Geduld hätte die Büdesheimer DJK-Narren sicher ein nicht unerhebliches Problem. Wir danken Kerstin Fetz-Huyer für ihre großartige Arbeit. Sie hat den Orden für Ihre langjähriges, selbstloses Engagement auf einem durchaus undankbaren Feld ganz sicher verdient. war. Diese Bereitschaft, Engagement zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen, gepaart mit ihrer liebenswerten Art und einem ausgezeichneten Teamgeist ist für uns als Verein vorbildlich und der Anlass, sie als Trägerin des diesjährigen Stadtordens zu nominieren und zur Verleihung vorzuschlagen.

 

Die DJK möchte Kerstin für ihr herausragendes Engagement danken - sie ist wirklich ein Vorbild für Engagement im Verein. Alleine und auch zusammen im Team ist sie über Jahrzehnte ein Garant, „das es rundläuft“ bei der DJK. Danke !