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DJK-Familiensitzungen 2017

Zwei wunderschöne vierfarb-bunte Abend voller Unterhaltung und Show brachten die Narren der DJK Bingen-Büdesheim auf die Bretter der Turnhalle in Büdesheim. Familiär, lokal und mit lauter Eigengewächsen auf der Fastnachtsbühne – damit zeichnet sich die DJK seit Jahren aus und die Nachfrage bestätigt die Leistung an der nun schon dritten Doppelsitzung Freitag/Samstag. Wobei am ersten Abend Ehrengäste, Politprominenz und befreundete Fastnachtsvereine unter das Publikum mischten; am zweiten Abend dann die „Biddessemer Leit“ unter sich waren.

Einen breiten Anteil im Programm der DJK nehmen traditionell die Tanzgruppen ein – angefangen von den 24 Tanzmäusen (Leitung Alexia Hanss/Katja Stark), die das Publikum in einen getanzten Traum von Bollywood entführten, über die Bauarbeiter der Gruppe „TaBuU“ (Alexia Hanss), die die Werkssirene zur (Tanz-) Arbeit erklingen liessen. „Femimaskin“ (Sarah Künnecke) läuteten eine weitere bewegte Runde mit einem mitreißenden Boxkampf mit tollen Hebenummern tänzerisch ein. Den Abschluß bildeten das beliebte, mit Kuscheltierwürfen umjubelte Männerballett als Boygroup (Kirsti Schönhoff).

Stimmung im Saal brachten auch die verschiedenen Musikgruppen – als Gast kam der Spielmannszug der Garde der Prinzessin aus Mainz. Die „Mainzer Mädchenband“ mit Mieke Tischleder (Erik & Michael Riffel, Manuel Quinones, Benedikt Voigt, Tobi Jung, Matthias Krolla) rockte zur zweiten Halbzeit mit Mainzer Hymnen den Saal. Gar kein „Pausenfüller“ waren die fünf „Endebachküken“ (Louisa, Jakob, Emma Riffel, Anna Weis und Lotti Bauer), die mit eigenen Texten zu Trump, Handball und Hotelneubau die Stimmung in der ersten Halbzeit auf den Höhepunkt brachten und zurecht mit einer ersten Rakete belohnt wurden. Und natürlich mittlerweile Kult sind die „Alten“, die als Endebachlerchen (Stefan Wienand, Andreas Leitsch, Matthias Krolla) an der neuen Entenbach sangen und ein anmutiges lebendiges Denkmal für die nicht mehr vorhanden Enten mitbrachten. Ob eigene Büdesheimer Ampeln, verbogene AfD-Balken oder dem HSV als Absteiger 2017 blieben keine Themen unbesetzt. Die Katholische Kirchenmusik Büdesheim (Dirigent Stefan Roos) führte musikalisch gekonnt durch das Programm.

Sportliche Ambitionen sind der DJK in die Gene geschrieben, dies demonstrierten auch die beiden Garden des Vereins (Leitung Florentina Pfeil & Sibylle Engelhardt). Gekonnte sportlich-tänzerische Leistung gepaar mit künstlerisch-grazile Ausführung beschrieb der routiniert durch das Programm führenden Präsident Uwe I. Schmitt als „beste Garde der Gegend“, welches das Publikum durch langen Beifall bestätigte. Auch optisch konnte die Große Garde überzeugen da in diesem Jahr mit neuen, glänzend-glitzernden Kostümen ausgestattet. Ein wirklicher Traum in Grün-Weiß ! Und der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern – die Juniorengarde zeigte ihr Können, welches den Leistungen der Großen in nichts nachstand.


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Auch die Redner der DJK sind alle aus den eigenen Reihen erwachsen. Traditionell führte Stephan Kirschhoch mit dem Protokoll das Publikum durch die Geschehnisse der vergangenen Session – klare Worte zu Trump; Deutschland und die Populisten alla Höcke nahm er mit geschliffen-treffenden Reimen aufs Korn. Trotz (oder wegen ?) der Sitzungs-Security (Patrick & Jannis Dahlmann) verirrte sich deren Oma, (super Mutter Kerstin Dahlmann) auf der Suche nach der Apotheke auf die Turnhallen-Rostra.  Astrid Krolla und Katharina Hessinger erzählten stimmgewaltig mit vielen witzigen Anekdoten aus ihrem Messdiener-Leben bei Sankt Jokus; Annette Engelhard vom TuS Büdesheim berichtet von ihrem Leben als Luxusweibchen, Hans-Paul Lorenz war in lustig-lakonischer Art als „Pampersrentner“ mit dem Rollator und mit sich selbst beschäftigt durch Büdesheim unterwegs. Christiane Oschewsky versuchte sich großartig und zum Vegnügen des weiblichen Publikums vergeblich beim Sturm auf die Männerbastion Elferrat (Ausgang erstmal ungewiß), Jocco und Klaus (Joachim Bernd und Klaus Brandt) setzen ihre langjährige Reihe als Kumpels nun recht konsterniert in der Männer-WG fort. Komplett „vergessen“ hatten sich Irma Macholl und Norbert Lorenz, die zusammen bei einer Urlaubsbergwanderung köstlich zu ihrem Ehealltag ausließen – mit Vergessen-Rap zu einer weitere Rakete. Die Gäste, unter ihnen auch das Prinzenpaar des Niddaer Carnevalvereins, wurden nach 311 Minuten voller närrischer, tänzerischer und musikalischen Leckerbissen mit dem Grande Finale belohnt.  DJK-Familiensitzungen - ein Tag, so wunderschön wie heute…..der Kartenverkauf für 2018 läuft bereits an.

 

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