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2017 - Tischtennis Schnupperkurs für kinder in Dietersheim

Von Sören Heim

FERIENSPIELE Beim Schnupperkurs in Dietersheim lernen Kinder den Umgang mit Schläger und Zelluloid-Ball

DIETERSHEIM - Die Kinder, die am Tischtennis-Schnupperkurs der DJK Büdesheim im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege teilnehmen, bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. Nicht wenige aber haben noch nie einen Schläger gehalten. Deswegen gilt für Übungsleiter Markus Heinz die Devise: spielen, spielen, spielen. „Die Kinder sollen in erster Linie Spaß haben, so wird man warm mit dem Sport und entwickelt weitergehendes Interesse.“

 

Und so klackern denn in der Dietersheimer Grundschul-Sporthalle die Bälle, werden Aufschläge geschlagen und pariert und immer mal wieder misslungene Schläge unter der Tischtennisplatte herausgefischt. Aber natürlich geht es nicht ganz ohne Technik. „Zum Aufwärmen haben wir einige Geschicklichkeitsübungen gemacht. Den Ball rollend auf dem Schläger balancieren zum Beispiel. Den Ball mit leichten Schlägen hochhalten. Solche Sachen.“ Dann werden Paare gebildet und es wird gegeneinander angetreten, mit Punkte zählen oder ohne.

 

 

Dafür müssen natürlich grundlegende Regeln gelernt werden. Wann und wie oft wechselt der Aufschlag? Darf der Ball direkt aus der Luft zurückgeschlagen werden? Was passiert, wenn der Aufschlag über das Netz rollt?

 

Bis zu welcher Punktzahl wird eigentlich gespielt? Elf natürlich. An die Zeiten vor 2001, als Tischtennis noch bis einundzwanzig gespielt wurde, erinnert sich keiner der jungen Teilnehmer mehr. In Dietersheim spielen die Nachwuchsportler, da die Büdesheimer Rundsporthalle oft belegt ist. Hier stehen auch mehrere moderne Tischtennisplatten bereit. Übungsleiter Heinz ist selbst als Spieler in der ersten Mannschaft der DJK aktiv und trainiert zudem die Jugend des Vereins. Die Teilnahme am Ferienprogramm sei auch immer eine Chance, dem zwar beliebten, aber doch hinter Fußball und Handball zurückstehenden Sport neue Aktive zu gewinnen.

Die Teilnehmer in jedem Fall scheinen schon halb überzeugt. Zum Beispiel David und Jan, die berichten, auch in ihrer Freizeit öfter mal an der Tischtennisplatte zu stehen und zum Beispiel in der Grundschule gern Rundlauf gespielt zu haben.