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Närrische Herzenssache: Zwei restlos ausverkaufte Familiensitzungen der DJK Bingen-Büdesheim

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Am 16. und 17. Januar wurde die Turnhalle in Büdesheim erneut zum närrischen Wohnzimmer. Beide Familiensitzungen der DJK Bingen-Büdesheim waren restlos ausverkauft und zeigten einmal mehr, welchen hohen Stellenwert die DJK-Fastnacht seit Generationen in der Region hat. Sitzungspräsident Uwe Schmitt führte gewohnt souverän, humorvoll und mit viel Herzblut durch ein buntes Programm, das komplett von eigenen Aktiven gestaltet wurde – ein Markenzeichen, das die DJK besonders macht.

 

Grund zum Feiern gab es in dieser Saison gleich mehrfach: Zahlreiche Aktive feierten närrische Jubiläen. Viele von ihnen stehen bereits seit jungen Jahren auf der Bühne und halten ihr über Jahrzehnte die Treue. Diese Verbundenheit war in jedem Programmpunkt spürbar und verlieh den Sitzungen eine ganz besondere Atmosphäre.

 

Den tänzerischen Auftakt machten die DJK-Sternchen, die als Cowgirls unter der Leitung von Lena Altherr und Sina Folz schwungvoll in den Abend starteten. Die Tanzmäuse entführten das Publikum als „Avatar“ in die fantasievolle Welt von Pandora, einstudiert von Ramona Lautz und Laura Stark. Die Juniorengarde präsentierte sich gewohnt präzise unter der Leitung von Anna Weiß und Miria Stephan. Mit einer mitreißenden Michael-Jackson-Show überzeugte TaRa (Trainerinnen: Alexandra Müller und Katja Stark), bevor die DJK-Garde unter der Leitung von Miria und Luisa Stephan Perfektion in Grün-Weiß auf die Bühne brachte. Ein echtes Highlight war die gemischte Tanzgruppe TaBuU, die das Publikum ins „Moulin Rouge“ einlud (Leitung: Alexia und Paula Hanss). Für den fulminanten tänzerischen Abschluss sorgte das Männerballett, das als griechische Götter unter der Leitung von Sarah Hoffmann für tosenden Applaus und viele Lacher sorgte.

 

Auch die Redner und musikalischen Beiträge spiegelten die große Vielfalt der DJK-Fastnacht wider. Stephan Kirschhoch brachte mit seinem Protokoll pointiert und treffsicher das Orts- und Weltgeschehen auf den Punkt. Stefan Bastiné feierte seine Rückkehr in die Bütt und nahm augenzwinkernd unter die Lupe, was man heute eigentlich noch sagen darf – und was lieber nicht. Michael Geppert kämpfte mit artistischen Kunststücken weiter um seinen festen Platz im Programm. Für Bewegung sorgten Patrick Dahlmann und Opa Hans-Paul Lorenz, die das Publikum mit einem Tanzkurs in Schwung brachten. Maximilian Haase vom TuS Bingen-Büdesheim überzeugte mit seiner Kultfigur Mariechen Funke.

 

Musikalisch heizte die Fastnachtsband Tante Lena Rockt zu Beginn der zweiten Halbzeit ordentlich ein, während die Katholische Kirchenmusik Büdesheim die Sitzungen insgesamt begleitete. Ein besonderer Moment war der Auftritt von Sitzungspräsident Uwe Schmitt selbst, der als ältester Büdesheimer „Stephanus“ für viele Lacher sorgte. Emotional wurde es beim Abschied des Kultehepaares Irma Macholl-Schmitt und Norbert Lorenz, das sich nach elf gemeinsamen Jahren von der Bühne verabschiedete – für Norbert endete damit eine beeindruckende Bühnenkarriere von unglaublichen 55 Jahren. Joachim Bernd und Klaus Brandt sinnierten über die Weihnachtszeit und gute Vorsätze fürs neue Jahr, bevor auch die Entenbachlerchen ein großes närrisches Jubiläum feierten. Vereinschef Matthias Krolla und Stefan Wienand blickten auf 2×11 Jahre zurück und setzten mit einer kleinen Zeitreise und Nostalgie pur einen weiteren emotionalen Höhepunkt.